Eine Pause in der Verschärfung der amerikanisch-iranischen Beziehungen ist der Schlüssel für den Erfolg des Dollars.

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Der US-Dollar stieg am Freitag und zeigte den größten wöchentlichen Anstieg seit zwei Wochen, da die Entspannung der geopolitischen Lage Investoren dazu veranlasste, risikoreichere Währungen zu kaufen, während der japanische Yen und der Schweizer Franken alle ihre jüngsten Gewinne verloren.

Da die USA und der Iran eine weitere Konfrontation vermieden haben, werden Händler ihr Augenmerk auf die monatlichen US-Beschäftigungsdaten richten, die einer Reihe von starken Wirtschaftsindikatoren folgen werden.

“Der Grund für die Dollar-Rallye in dieser Woche war die zunehmende Spannung im Nahen Osten, die neuesten Daten über die USA geben den Investoren ebenfalls Grund zum Optimismus”, sagte Ricardo Evangelista, Senior Analyst bei ActivTrades.

Der Dollar stieg am Freitag um 0,1% auf 97,53, was das Gesamtwachstum in dieser Woche auf 0,7% brachte, den größten wöchentlichen Anstieg seit Anfang November.

Jüngste Daten zeigten eine erhöhte Nachfrage nach Dienstleistungen in den USA, niedrigere Arbeitslosenansprüche und solide private Einstellungen. Händler konzentrieren sich nun auf die Dezember-Jobdaten um 13.30 Uhr GMT. Der Konsens ist, dass die USA im Dezember 164.000 Arbeitsplätze geschaffen haben, nachdem im November 266.000 hinzukamen.

Besonders ausgeprägt war das Wachstum des Dollars gegenüber dem japanischen Yen und dem Schweizer Franken, gegenüber denen er vom Tiefststand dieser Woche um 1,7% bzw. 1% anstieg.

“Die Hoffnung auf einen Zwischenhandel zwischen China und den USA in der kommenden Woche stärkt auch den Dollar”

SAGTE MANUEL OLIVERI, WÄHRUNGSSTRATEGE UND ANALYST BEI CREDIT AGRICOLE IN LONDON.

Erfolg des australischen Dollars


US-Präsident Donald Trump, der letzten Monat ankündigte, dass ein Phase-1-Handelsabkommen mit China am 15. Januar unterzeichnet werden soll, sagte am Tag zuvor, dass das Abkommen “kurz danach” unterzeichnet werden könnte.

Die Hoffnung auf ein Handelsabkommen stärkte in dieser Woche auch die chinesische Währung. Der Yuan stieg auf ein Fünf-Monats-Hoch, da das Sino-U.S.-Handelsabkommen kurz vor dem 15. Januar unterzeichnet wird. Beim letzten Handel stieg er um 0,1% auf 6,9315 pro Dollar.

Der australische Dollar stieg um ein Drittel Prozent auf 0,68755 Dollar, obwohl sein Wachstum durch die bereits im Februar zu senkenden Zinsen begrenzt wurde. Wochenlange Waldbrände haben einen Schatten auf die gesamte Wirtschaft geworfen.

Der Kivi, oder Neuseeland-Dollar, stieg ebenfalls um 0,2% auf $0,6622.

Das GBP schwächte sich ab, nachdem ein Politiker der Bank of England sagte, dass die Reaktion der britischen Wirtschaft auf die Entwicklung von Brexit in den kommenden Monaten darüber entscheiden wird, ob die Zinsen weiter gesenkt werden. Gegenüber dem Greenback fiel er um 0,1% auf 1,3054 Dollar.

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